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Empfang der Wäscherprinzessin im Beueler Rathaus

Sonntag gegen 10 Uhr früh waren wir zugegen beim Empfang der Wäscherprinzessin im Beueler Rathaus. Zum Empfang kamen die ganzen Bonner Tollitäten (LiKüRa, Prinz und Bonna, Bad Godesberger Prinzenpaar und ein Haufen Kinderprinzenpaare), Politiker, Vertreter der grossen Karnevalsvereine und die Bürger, die der Wäschprinzessin gratulieren wollten. Ich war ja noch nie im Beueler Rathaus, da ich ja auf der anderen Seite des Rheins lebe und war vor allem von den Türgriffen im Rathaus begeistert. 
Es gab wieder mal Freibier und Anstecker, so dass ich gegen 14 Uhr schon ziemlich einen im Tee hatte und nach der Veranstlatung rüber zu Kaschke gegangen bin. Mit den Jungs und Mädels von der Infanterie haben wir etwas merkwürdige, aber lustige, Trinkerspiele veranstaltet. Gegen Abend kamen die ganzen jecken Frauen aus dem Brückenforum, wo Sonntag eine Mädchensitzung stattgefunden hat. Das war schon krass, etwa 200 Frauen und knapp 10-15 Männer ...

Fahnenträger

Ich bin am Samstag zum Fahnenträger gemacht worden. Leider ist der Fahnenträger sehr schwer krank geworden, weswegen ich, als einer der längsten Kerls im Corps, nun diesen Job übernehmen muss. Diese Aufgabe wird von vielen als grosse Ehre angesehen, nunja. Einerseits ist das etwas doof, weil ich ja vor allem wegen des Tanzens bei den Stadtsoldaten bin. Andererseits ist das aber auch okay. Meinen Spasz habe ich trotzdem, stehe immer in der ersten Reihe neben den Offizieren und wibble auch mit denen. Während der Züge werde ich auch die Fahne tragen. Wenn ich mal vereidigt bin heisst das aber auch, dass es wohl schnell irgendwelche Auszeichnungen gibt (normalerweise sind die Fahnenträger Offiziere, was ich aber als Frischling natürlich nicht sein kann).

Quadrille

Samstag waren wir in der Eifel, genauer gesagt auf dem Reiterhof in Kalenborn, um der Quadrille des Reitercorps der Beueler Stadtsoldaten beizuwohnen. Das Reitercorps feiert dieses Jahr sein 25jähriges Bestehen. War wirklich sehr beeindruckend. Und obwohl ein paar Sachen schiefgelaufen sind (technische Probleme mit den Mikrofonen, durchgehende Pferde) war das eine gelungene Veranstaltung. Nach der Quadrille konnte dann, wer wollte, noch etwas reiten -- was sich  Wäscherprinzessin, LiKüRa und Obermöhn nicht haben nehmen lassen. Im Gegensatz zu Wäscherprinzessin und Obermöhn bruachte die LiKüRa keinerlei Hilfe, denn sie ist offensichtlich eine sehr gute Reiterin.

http://www.waescherprinzessin.de/

Webseite der Beueler Wäscherprinzessin
"Wir hann en Wäscherprinzessin" als traditionelle Marschversion von Gregor Kess (MP3)

Mir hann en Wäscherprinzessin (Liedtext von Gregor Kess)

De Rhing erop, de Rhing eraf do jiit et vill zu senn,
zum Drachenfels zur Loreley fährt jeder jään ens hen. Doch kütt dä Fastelovend met Alaaf und met Helau, dann weeß m'r wo m'r hinjeit janz ejal ob Mann ob Frau. Denn Kölle hätt et Dreijestirn un Düsseldorf dä Prinz, doch wat m'r he en Beuel hann dat es bekannt von Bottrop bes no Linz:
Mir hann en Wäscherprinzessin, e Mädche he vom Rhing. Dat es em Fastelovend emmer uns're Sonnesching. Dat loß'n mer uns net nemme net für Jold un net für Jeld, denn dat jiit et nur en Beuel un sons nirjends op d'r Welt.
Dä eene drink sich jöön e Bier – dä and're leever Wing. Dat es ejal, denn beides schmeck am beste he am Rhing. Em Mai da hann die Schötzebröder maches Faaß jeleert. Un och em Herbst beim Winzerfess, do weed dä Wing probiert. Die Schötze un die Winzer jeder hätt sing Königin, doch wat mir he en Beuel hann dat es et schönste wat et jitt am Rhing:
Mir hann en Wäscherprinzessin, e Mädche he vom Rhing. Dat es em Fastelovend emmer uns're Sonnesching. Dat loß'n mer uns net nemme net für Jold un net für Jeld, denn dat jiit et nur en Beuel un sons nirjends op d'r Welt.
Dat schönste ävver es bei uns dä Wieverfastelär Dann stürme mir et Roothus jo do kütt uns keiner quer M'r klimp op d'r Balkon erop, dobei weed vill jeschannt. Doch schließlich hält die Obermöhn dä Schlüssel en d'r Hand. Jetzt endlich senn die Wiever dran su wie en jedem Johr. Un ungen stonn die Jecke und die singen alle zusamme jetz em Chor:
Mir hann en Wäscherprinzessin, e Mädche he vom Rhing. Dat es em Fastelovend emmer uns're Sonnesching. Dat loß'n mer uns net nemme net für Jold un net für Jeld, denn dat jiit et nur en Beuel un sons nirjends op d'r Welt.

Stippeföttche

Aus der Wikipedia: "Stippeföttche ist die Bezeichnung für ein Ritual, welches im Karneval bei den Garden im Rheinland gebräuchlich ist. Dabei stehen jeweils zwei Gardisten Rücken an Rücken und reiben beim sogenannten "Wibbeln" die Hintern aneinander. 
Der Name kommt vom hervorstehenden (hervorstippen) Hintern (Föttche). Der dazu gespielte Marsch der Roten Funken von 1823 lautet "Ritsch, ratsch - de Botz kapott". Die ältesten Abbildungen dieses Tanzes stammen aus der Bronzezeit und sind auf Felsenritzungen von Tanum (Fossum) zu sehen."
Die Beueler Stadtsoldaten wibbeln natürlich auch bei fast jedem Auftritt. Mit diesem Tanz machen sich übrigens die Funken und Stadtsoldaten über das Präsentieren der Waffen des Preussischen Militärs lustig.
Reposted bysurmul surmul

En Beuel fladdere de Botze

Die Wiever wooren et endlich leed, nur emme wäsche on keen Freud. Doch eemol em Johr wuurd nix jedonn, an Karneval blev de Bütt leer stonn.
En Beuel fladdere de Botze (Bo-ot-ze), et es Fasteloovend, drömm lott-se (lo-ott-se). En Beuel es de Fasteloovend schön, met jecke Wieve un de Obermöhn.
An Wievefasteloovend dann, finge se fröh ze fiere aan. Se jingen vejnööch alleen erus, de Männer blevden brav zu Huus.
En Beuel fladdere de Botze ...
Se söökden sich en Obermöhn on han en Prinzessin jung un schön. Met ihr störme se de Foothuusdüür un nämme sich die Männer vüür.
En Beuel fladdere de Botze ...
Se trecken inne de Botze us un jaache se an de Düür erus. Die Botze komme op de Ling, huu övve Beuel em Sonnesching.
En Beuel fladdere de Botze ...
Su es dat at sick velle Johr, su bliev dat och, dat es doch kloor. Die Wiever han et Rejiment von Donnerschdaach bes an et End'.
En Beuel fladdere de Botze ...

Mir hann en Wäscherprinzessin

Gestern war ich auf der Proklamation der Wäscherprinzessin Christiane I. in Beuel. Die Wäscherprinzessin hat ja, anders als die LiKüRa-Prinzessin, keine Ehrengarde. Stattdessen sind die Beueler Stadtsoldaten ihre Unterstützung unter anderem auf den Zügen und beim Rathaussturm. Deswegen waren wir natürlich bei der Proklamation dabei, zogen mir ihr ein und aus, standen während der Proklamation auf der Bühne und haben natürlich auch getanzt.
Die Obermöhn Evi Zwiebler ist ja mal echt cool, und Barbara Dieckmann, die Bonner Oberbürgermeisterin hat eine wirklich gute Rede gehalten. Ich wusste gar nicht, dass sie Mitglied bei den Stadtsoldaten und im Damenkommittee ist. Ich denke, dass sich alle klar sind, dass der Beueler Karneval etwas besonderes ist. Es war sogar der Bonner Prinz Ralf I. da (natürlich ohne Ornat, sondern verkleidet als Clown). Ralf I. ist ja selbst Beueler und wohnt soweit ich weiss in Küdinghoven. Ich habe kurz mit ihm geredet und werde hoffentlich die Zeit haben, mit ihm an Weiberfastnacht im Zeughaus zu reden. Er arbeitet ja bei der UN und ich habe mir überlegt, dass er ja durchaus bei der SIGINT einen Vortrag halten könnte. 
Auf dem unten stehende Bild ist übrigens ziemlich deutlich der verstörte Blick von Christiane I. zu sehen. Sie verzieht es deswegen so, weil die Weiber "En Beuel fladdere de Botze" singen, und zwar ziemlich schief und krumm. Aber der Beueler Karneval hat ja praktisch erst gestern richtig angefangen, und es ist noch etwas Zeit bis das alles stehen muss ...
Jedenfalls war die Veranstaltung klasse und ich bin dabei sogar gefilmt worden -- was dann wohl bei der "Lokalzeit Bonn" zu sehen sein wird. Ich war dann noch bis halb vier bei Kaschke in der Rheinbrücke und hatte wirklich viel Spass.
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Abschluss Proklamationsfeier der Wäscherprinzessin Christine I.

Troisdorf

Troisdorf war irgendwie eine komische Veranstaltung: Kleine Bühne, total unlustige Prinzen und schlecht gesungene Lieder der Kolpingfamile. Bisher war ich ja irgendwie durch recht intelligente und lustige Prinzen und Prinzessinnen verwöhnt. Aber auf den Dörfern ist das scheinbar was anderes. Der Sitzungsleiter hatte ebenfalls den Witz eines leeren Kölschglases. Irgendwie war die Bühne total überfüllt und vor allem die Musiker völlig genervt.  
Naja, am Ende war der Auszug wenigstens echt klasse und hat mich mit der Veranstaltung versöhnt 
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Troisdorf: Chaos auf der Bühne

Der Tote auf dem Bahnsteig

Letzte Woche habe ich etwas Eigenartiges erlebt. Ich bin etwas später zur Arbeit gefahren und habe auf dem Bonner Hauptbahnhof den aktuelle Bonner Prinzen Ralf I. getroffen. Wir schwatzten etwas, wobei ich erfahren habe, dass er für das UN Millenium-Projekt in Bonn arbeitet. Mit einem Mal sahen wir, wie auf dem gegenüberliegendem Bahnsteig ein älterer Mann umfiel. Die Bahnleute stupsten die am Boden liegende Person an und nach ein paar Minuten riefen sie dann doch einen Krankenwagen. Der Krankenwagen kam dann auch irgendwann, und die Sanis kamen recht gemütlich den Bahnsteig hoch gelaufen. Als sie dann ankamen gerieten sie dann doch etwas in Panik und begannen sofort mit lebensrettenden Massnahmen.
Vor ein paar Tagen erfuhr ich, dass die Person auf dem Bahnsteig noch am Ort verstorben ist. Was mich daran so verstört ist der Fakt, dass diese Bahntyoen nicht einmal in der Lage waren, Erste Hilfe zu leisten und offensichtlich auch nicht den Ernst der Situation einschätzen konnten. Hoffentlich bin ich niemals darauf angewiesen auf die Hilfe von Bahnleuten.

Drenkste eene met?

Vergangenes Wochenende hatte ich meinen ersten öffentlichen Auftritt, der keine interne Veranstaltung der Beueler Stadtsoldaten war. Bei der Veranstaltung handelte es sich um die Proklamation der LiKüRa-Prinzessin (LiKüRa steht für Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf). Das Ganze fand in der Ennerthalle statt und war aus meiner Sicht nur mediumgut: Die Bühne war viel zu klein für das anwesende Korps: Immerhin waren neben der Tanzgruppe, der ich angehöre, auch der Musikzug dabei sowie das Reiterkorps und der Stab. So war für die Tanzgruppe grade einmal dreieinhalb Meter Platz, was für 8 Paare plus Tanzoffizier und Mariechen einfach viel zu wenig ist. Trotzdem gab es einen Moment, den ich ganz interessant fand, nämlich den Einmarsch. Die Leute standen alle auf, klatschten und schienen sich echt zu freuen, als wir da aufgetaucht sind. Ist schon echt nett.
Am Sonntag dann gab es den Senatoren-Frühschoppen der Beueler Stadtsoldaten im Zeughaus. Diese Veranstaltung ging bereits gegen 11 Uhr los und war wirklich sehr gut. So war die LiKüRa-Prinzessin da, sowie die designierte Wäscherprinzessin und das Bonner Prinzenpaar. Es gab ein echt tolles Büffet z.B. mit Rheinischem Sauerbraten, auf den ich ja total stehe. Da ich früh mit trinken anfing (etwa um 11:30 Uhr) und das Korps nach der Veranstaltung noch bei Kaschke gelandet ist, war ich nach etwa 12 Stunden Kölschtrinken dann doch ganz schön zach.
Nächstes Wochenende kann ich leider nicht (da ist u.a. die Mädchensitzung im Brückenforum), aber am Wochenende danach ist dann endlich die Proklamation der Wäscherprinzessin was bestimmt eine klasse Sause wird. Da jetzt fast alle Tolitäten proklamiert sind, ist praktisch jedes Wochenende was los und ich somit beschäftigt. Der Karneval ist also für mich bereits richtig los gegangen. 
Lustiges Detail am Rande: Viele Leute sind doch deutlich verwundert, dass es Leute wie mich gibt, die in Karnevalsuniform in der Gegend rumrennen und nicht realisiert haben, dass der Karneval schon losgegangen ist. Ich habe dadurch einige sehr lustige Begenungen im ÖPNV gehabt. Aber von derlei Begegnungen werde ich wohl in den nächsten  Wochen noch sehr viel mehr haben.
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